Bündner Wohneigentum

Zeitschrift des Hauseigentümerverbands Graubünden

Ausgabe 114 | September 2021

Editorial

Das Privateigentum gerät immer mehr unter Druck

Im Kanton Basel-Landschaft soll eine gesetzliche Grundlage dafür geschaffen werden, dass bei einem Gesuch für eine private Baute auch gleich ein verbindlicher Umgebungsplan eingereicht werden muss. Damit würde die öffentliche Hand massiv in die Eigentums- und Gestaltungsfreiheit der Eigentümer eingreifen. Offenbar übernimmt der Staat jetzt auch noch die Gartenplanung.

In der Stadt Zürich sollen gemäss dem neuen kommunalen Richtplan private Gärten sowie Innenhöfe aber auch Dach­terrassen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Da fragt man sich, wo die Eigentumsrechte wohl geblieben sind? Laut Europäischer Menschenrechtskonvention haben Menschen das Recht, Eigentum zu besitzen, das rechtmässig ihnen gehört. Regierungen dürfen ohne ausreichende Gründe kein Eigentum entziehen – und auch anderen Menschen ist dies nicht gestattet.

Eines der Worte, die man Kinder nicht lehren muss, ist das Wörtchen «mein». Privateigentum gehört unabdingbar zum Menschsein, es ist ein Naturrecht. Privateigentum ist die Voraussetzung für die Ausübung höchster Werte wie freier Wille und freie Entfaltung der Persönlichkeit.

Eigentum ist kostbar, denn es macht frei. In der Tat gibt es ohne Privateigentum keine Freiheit, vor allem keine Freiheit gegenüber dem Staat. Millionen von Menschen haben in den vormals kommunistischen Ländern vor allem deshalb so sehr gelitten, weil sie vom alles besitzenden, allmächtigen Staat abhängig waren.

Die Menschheitsgeschichte lehrt uns, dass es überall, wo das Privateigentum geschwächt und eingeschränkt wurde, auch mit der Freiheit des Individuums bergab ging, und regelmässig geht mit der Schwächung des Privateigentums auch eine Schwächung der demokratischen Staatsform einher.

Reto Nick

Geschäftsführer HEV Graubünden

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My Home is my Castle

I calècc non sono proprio un castello ma molte piccole strutture che formano un’insieme, dove abitare e lavorare, integrate perfettamente nel paesaggio culturale.

Per gli alpigiani un specie di «my home is my castle» con molte piccole strutture che formavano un’unità, un percorso ben definito durante parte dell’anno dove vivere e produrre. Strutture primitive a pianta quadrata nelle valli alpine (tuttora esistenti in Val Gerola) suddivise all’interno in 2 zone: una parte serviva come dimora per i pastori e l’altra per la lavorazione del formaggio.

Il calècc permetteva ai pastori la lavorazione del latte direttamente sul pascolo vicino agli animali.

Queste strutture ripartite sul territorio da pascolare, definivano il territorio in vari comparti così da permettere una pascolazione sistematica fino ad alte quote. 

I pastori si spostavano con i loro animali da calècc a calècc, da pascolo a pascolo garantendo così una gestione del territorio ottimale e una produzione itinerante unica.

Il calècc nella sua semplicità è dimora e struttura produttiva nello stesso tempo, ma è anche una testimonianza impor­tante per un sistema d’organizzazione delle attività contadine e gestione del territorio nelle vallate alpine

Forse non tutto corrispondeva alle attuali leggi (igieniche ?), ma il sistema ha funzionato per secoli e i pastori con i loro calècc (piccoli castelli) ci hanno tramandato dei modelli di costruzione integrati nel paesaggio e sostenibili nel tempo.

Evaristo Zanolari, Poschiavo

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Portrait

Brechbühl Flavia

Vorstandsmitglied HEV Graubünden

Name

Brechbühl

Vorname

Flavia

Geburtsort

Bern

Geburtsdatum

21.01.1969

Zivilstand

Ledig

Kinder

keine

Beruf / Tätigkeit

Dipl. Immobilien­Treuhänderin/selbst-ständig – RESIVA GmbH

Schönster Film / Serie

Avatar – Aufbruch nach Pandora

Haustiere

Hütehündin Kira
(französische Bulldogge)

Hobby

Golf

Lieblingsessen

Thailändisch

Würde ich nie essen

Zunge und Schnecken

Lieblingsbuch / Autor/in

Die Brücke am Fluss/ Robert James Waller

Musik, die mein Herz berührt

Someone Like You von Adele

Lieblingsort

Die Wittenen in Trimmis

Ich bin Fan von

Schlittschuh-Club Bern

Glückszahl

21